Dienstag, 18. September 2012

Das Schicksal ist ein scheiß Verräter.

Ich würd gern für dich leiden, alles wegnehmen.
Ich weiß du gehst bald, wirst einfach in der Ewigkeit dein Bett finden, ihr werdet wieder zusammen sein. Vielleicht so wie früher, vielleicht kommt auch einfach ein nichts.
Dunkelheit die einen umhüllt, ein leichtes Schweben ohne Gefühl. 
Nur in Erinnerungen weiterleben und schlafen.

Sonntag, 9. September 2012

An manchen Tagen ist man einfach viel zu taub, im Herzen und auf der Haut.
Sommertime sadness in allen Ecken.

Sonntag, 2. September 2012

ich möchte dich noch ein paar wochen bei mir haben. bitte. amen.

schlimmstes gefühl: die gewissheit verlassen zu werden.

Donnerstag, 23. August 2012

staubflocken

ich bin hier und da, flieg irgendwie durch raum und zeit. mal hier, mal da das leben schmecken. alte zeiten und etwas schlaf wiedergefunden und ich renne und renne und manchmal fällt man wieder hin. aber ich will weiter, aufstehen, weiter, bilderrausch, hintergrundgeräusche. die sommerluft brennt in den lungen und es soll nicht aufhören, es ist nicht wieder gut, aber vielleicht doch etwas besser als es mal war und ist. und wieso so wenig und doch noch so viel zeit, die tage überfordern mich und manchmal will ich, dass gar nichts endet. niemals. oder auch sofort.

fight off your demons.

Sonntag, 8. Juli 2012

incredibly close

Wir brauchen riesengroße Hosentaschen, Hosentaschen für die ganze Familie und alle Freunde und auch die Menschen, die nicht auf unserer Liste stehen, Menschen, denen wir nie begegnet sind, die wir aber trotzdem beschützen wollen. Wir brauchen Hosentaschen für Stadtbezirke, ja für ganze Städte, eine Hosentasche, in die die ganze Erde passt. [...] Aber ich wusste natürlich, dass es keine so riesigen Hosentaschen geben konnte und dass am Ende jeder alles verliert.

Unendlich viele unterstrichene Wörter und Sätze zieren mein Buch. Jedes mal bringt es mich zum weinen und ich liebe es. Es rettet mich. Jede Träne rettet mich.

Dienstag, 3. Juli 2012

alles voller licht.

in licht getränkten räumen warten wir auf das gefühl. die strahlen rennen über die decke und lassen deine augen leuchten. still lausche ich meinem blut,das sich einen weg durch meinen körper bahnt,alles schmeckt nach tabak und ich erinnere mich nicht an jedes wort. es fließt einfach aus mir heraus,wie der flüssige wachs vom heißen docht einer kerze. ich liege in einer pfütze aus angst und kälte. der ventilator summt leise,lichtspiele ziehen mich in ihren bann,erinnern mich an träume und tränen,lassen alles leicht verschwimmen. jede faser meines körpers wartet;wartet auf den richtigen moment,wartet darauf,sich endlich nach hause schleppen zu können,in die vertraute unwissenheit,in die endlosen straßen,in die arme derer,die noch wirklich lieben können. in licht getränkten räumen ersehnen wir uns unsere zukunft in unseren herzen,verlieren unsere angst beim nächsten morgengrauen und fangen an zu hoffen.
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danke,dass du mal wieder da warst b., aus der großen hafenstadt einfach mal hier für'n cocktail und um in erinnerungssplittern zu tanzen.

Sonntag, 1. Juli 2012

Donnerstag, 28. Juni 2012

i'm losing.

ich fühl mich nicht,ich fühl mich nicht mehr und ich weiß,dass ich niemanden auf dieser welt retten kann,aber gerade wünsch ich es mir so sehr. ich hab angst,dass zu viel von mir mitgehen wird,wenn wir alle in schwarz unsere köpfe senken und heiße tränen unsere wangen benetzen. die nasse erde umgegraben wird und du für immer unter meinen füßen ruhig schläfst,keinen atem mehr tust und keinen schmerz mehr spürst. einfach für mich mit schläfst,weil ich es nicht mehr tue,mich einfach nur noch drehe,mich ins laken kralle und versuche nicht an meinen tränen zu ersticken. von oben über mich wachst und über meinen kopf streichst,wenn albträume und dämonen mich plagen. 
ich bin nicht vorbereitet,wenn es soweit ist,tut mir leid.

Mittwoch, 27. Juni 2012

oblivion.

Es regnet in meinem Kopf. Ich zähle die Regentropfen und all die zerbrochenen Träume, die sie wegtragen. Weg aus dieser kalten Welt. Ich will nicht, dass sie mir alle beim ertrinken zu sehen. Wie meine Knochen an den Felsen zerschellen.
Ich renne durch das Universum in meinem Kopf & die schwarzen Löcher verschlingen mich. Heute Nacht kann ich keine Sterne sehen & mir wünschen das alles gut wird.
Der Geschmack des Versagens ist bitter und bleibt im Gedächnis. Ich glaube ich habe vergessen zu sagen das ich nach Hause will. Ich weiß' nicht mehr an welcher Biegung ich mein Herz vergraben habe. Es lag so pochend in meinen kleinen Händen, alles lag außer Weitreiche, der Geruch des Verzweifelns brannte sich in mein Gedächnis. Die Träume halten mich wach & ich glaube ich muss jetzt weiter gehen.
Mit Hoffnung in meinen Händen renne ich durch mein Universum.

Montag, 25. Juni 2012

die lichter der bars brannten in meinen augen und die stadt spiegelte sich in den pfützen. alles woran ich mich erinnere ist dein geruch,ohne sorge und voller hoffnung,süß und zart wie frühlingsblumen. du hast nicht aufgehört dich zu drehen,die ganze nacht. ich konnte nicht aufhören dein glimmen und strahlen in mich einzusaugen;sekunde für sekunde. die tränen liefen über mein gesicht während du dich einfach nur drehtest,alles leid um dich vergaßt. die morgendämmerung lief durch deine fingerspitzen,das lied der vögel war dein takt. dein drehen führte mich zurück zum leben;ohne hast,ohne zeit,alles blieb stehen,gefror in meiner erinnerung und ließ mich atmen. der tau auf den halmen glänzte und die zeit ging verloren. alles was wir haben ist der kreislauf des lebens,wir drehen uns um uns selbst;verlieren,finden uns. alles was ich brauche ist das glitzern der momente,die ich wie ein jäger gefangen hab,jedes mal neu entdecke,verloren gehe wie in einem tiefen meer. im meer der erinnerungen gehen wir jeder für uns allein unter.

Dienstag, 19. Juni 2012

reißen & ziehen

und wir fummeln unser selbst durch kleine ösen,gefühle sind die verlorenen fäden,hängen in dunklen abgründen triefend rot,zusammengezogen zu abstrakten formen. ich reiße seiten aus büchern,alles was an mich,dich und die welt erinnert. die vögel singen so laut an langen sommertagen,durch mich hindurch,in mich hinein. tausend worte in sprachen die niemand spricht,die sonnenstrahlen verbrennen hunderte von hautzellen und irgendwie wirkt es verblaßt,ein altes foto,eine alte zeit,ein altes sein. war man einst so hübsch ausgemalt,längst verwischt,ausradiert und verwackelt. der wind zieht an vögeln mit fäden im schnabel,am himmel hängend,raus aus dieser zeit.

paar tage einfach weg.
drink myself to death.

Montag, 18. Juni 2012

sleeping sickness.

wieso kann ich nicht schlafen,obwohl ich doch so müde bin und sich vor meinen augen alles dreht wie kleine nie stillstehende kreisel. und wieso tut mir das alles so weh,die angst,die verzweiflung und sich so ohne kraft durchs leben zu schleppen. ich will ohne träume meinen kopf auf kissen betten,ohne die dunkelheit hinter meinen geschlossenen augen in fremden welten schweben. ohne zeit,ohne die ganzen tränen die unter meiner decke kriechen und mein gesicht so taub machen. wieso kann ich nicht einfach mit dem morgen gehen und nie mehr hierher zurückkommen,auf leisen zehenspitzen über meine angst hinweg tänzeln und aufhören mich zu vermissen. diese kleinen,geheimen zeremonien kurz bevor die leere kommt,die einfach alles töten sollten,einfach alles vergessen lassen sollten.